Technik: Griffvarianten beim Putten

Was bedeutet cross-handed?

Klassisch

Beim klassischen Putt-Griff sind beide Daumen mittig auf dem Griff und die Handrücken parallel zueinander. Der linke Zeigefinger wird über die Finger der rechten Hand gelegt, um so eine bessere Einheit zu garantieren (Anmerkung: immer aus Sicht eines Rechtshänders beschrieben). Der Putterkopf rotiert bei diesem Griff leicht. 

 

Cross-handed

Die Hände tauschen die Position. Die linke wandert nach unten und ist bei der Variante cross-handed unterhalb der rechten. Der rechte Zeigefinger kann über die Finger der linken Hand gelegt werden. Oftmals zeigt der Zeigefinger gerade die Schaft-Ebene herunter. Auch hier sind die Handrücken parallel zueinander. Wesentlicher Vorteil dieser Technik ist, dass die rechte Schulter nicht tiefer hängt als die linke, was zu einer horizontalen Schulterachse führt. Cross-handed ist meist die erste Wahl, wenn es mit dem klassischen Griff nicht mehr richtig funktioniert. 

 

Wer mehr wissen möchte: Bei Golf.de habe ich vor einiger Zeit etwas über cross-handed geschrieben. Ich selbst putte seit rund fünf Jahren auch cross-handed. 

Sinnvoll bei Problemen auf dem Grün

 

Dicker Griff

Ein dickerer Griff führt zu passiveren Handgelenken. Dadurch wird oft eine kontrolliertere Schlagbewegung ermöglicht. Die Hände liegen eher nebeneinander als übereinander, um auf dem Griff Platz zu finden. Ebenfalls eine gute Wahl, wenn es mit der klassischen Variante nicht mehr richtig funktioniert. Ein gängiger Hersteller dicker Griffe ist SuperStroke

 

Kurzer Putter

Vorteile eines kurzen Putters sind immer die Nähe der Augen zum Boden und Ball. Dies erleichtert das Zielen, ist aber oftmals nicht ganz so angenehm für den Rücken. Einfach mal Ausprobieren. 

 

Forward Press

Das Drücken des Griffendes in Schlagrichtung. Die Schwungbahn ist meist inside-out, was zu einem offenen Stand führt. Neben der Führung durch die linke Hand, speziell des Handrückens, garantiert diese Technik auch eine flüssige Bewegung vom Set-up in den Rückschwung. Wer also Probleme hat, den Putter ruhig in den Rückschwung zu bewegen, kann den Forward Press sehr gut als Trigger nutzen.


Charl Schwartzel puttet mit dem klassischen Griff
Charl Schwartzel beim Putt-Training: Der Südafrikaner verwendet den klassischen Griff

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