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Abstecher nach Kapstadt

Wie man in und um Südafrikas genialer Touristenmetropole günstig Golf spielt. 

 

Kapstadt ist in den eher kalten Wintermonaten Deutschland ein äußerst beliebtes Ziel. Das liegt nicht nur am tollen Wetter, sondern auch an günstigen Preisen (aktuell liegt der Wechselkurs bei rund 16 Rand für 1 Euro), exzellentem Essen und vielen Freizeitmöglichkeiten. 

 

Für Golfer bietet sich hauptsächlich die Garden Route an. Die Plätze sind überwiegend top. Andererseits auch recht teuer und man fährt eine ganz ordentliche Strecke. Geheimtipp: St. Francis Links zwischen George und Port Elizabeth. Außerdem der Hermanus GC und Pinnacle Point

 

Wer lieber in Kapstadt oder Umgebung bleibt und nur gelegentlich auf den Golfplatz geht, wird ebenfalls glücklich. Vor allem mit diesen Tipps:

 

Diese beiden Online-Plattformen bieten wirklich günstige Greenfees zu bestimmten Tageszeiten an. Das Beste: Am frühen Morgen oder am Nachmittag sind die Preise meist am niedrigsten bzw. Kontingente verfügbar - und aus meiner Sicht sind genau das die schönsten Tageszeiten auf dem Platz. Das Licht ist genial, die Stimmung super und zu heiß ist es auch nicht. 

 

 

Meine Nummer eins bei Kapstadt heißt übrigens Clovelly Country Club. Der Platz liegt in Kalk Bay und gehört Raymond Ackerman, dem Gründer der Supermarktkette Pick & Pay. Der Platz ist von den hinteren Tees 5.890 Meter lang und wurde von Golf Digest South Africa mehrmals als bester "Short Course" geadelt. Der Pflegezustand war jedes mal top, die Mitglieder extrem freundlich und das Design macht einfach Spaß. Danach unbedingt einen Abstecher ins Harbour House in Kalk Bay einplanen - geniales Essen mit Blick aufs Meer!

 

Ebenfalls zu empfehlen: die windigen 18 Löcher von Milnerton. Allerdings sollte man sehr früh spielen, denn wenn der Southeaster erst mal richtig bläst, ist der Linksartige Kurs für die meisten kaum mehr spielbar. Laut ist es auch ab und an, denn einige Löcher führen nah an einer Hauptstraße vorbei. Der Blick auf den Tafelberg lohnt aber allemal. 

 

Der immer noch sportlichste Platz ist Pearl Valley. Der Kurs von Jack Nicklaus hat in früheren Jahren schon einige Male die SA Open ausgetragen. Schwer und schön ist die Resort-Anlage mit dem gigantischen Clubhaus. Dafür zahlt man aber auch ein recht stolzes Greenfee von mehr als 100 Euro. Deutlich günstiger wird es mit einem Mitglied. Essen sollte man anschließend im beschaulichen Franschhoek, wo es zahlreiche Gourmet-Tempel gibt.