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Abstecher nach Mallorca und in die Toskana

Im Mai ging es für mich mal wieder ein wenig auf Tour. Erst stand das Weltfinale von Porsche auf dem Programm. 80 Teilnehmer (und Porsche-Fahrer) hatten es über zahlreiche Turniersiege in ihren Ländern auf das exklusive Finale nach Mallorca geschafft. Die 20 Teams, die längste Anreise hatten die Neuseeländer, gingen dann über zwei Tage auf den Plätzen Son Gual und dem  Club de Golf Alcanada an den Abschlag. Wir - die Presse - durften Alcanada spielen. Der Platz ist für mich landschaftlich der schönste auf der Insel. Das Platzdesign von Robertr Trent Jones Jr. ist gut, hat aber leider auch ein paar Schwächen. Einige eigentlich recht ordentliche Schläge werden an einigen Löchern zu sehr bestraft. Auch die Grüns sind teilweise zu schwierig, was sich dann auch in den Ergebnissen der Finalteilnehmer widerspiegelte. 

 

Das beste Bruttoergebnis holte sich Julien Richelle aus Belgien (Handicap +2,1), der am ersten Tag in Son Gual mit -3 locker unter Par blieb, dann aber eine Runde von +10 kassierte. Den Titel des 5. Weltfinales holte sich übrigens Team Russland. 

 

Nur ein paar Tage später ging es dann mit dem Auto von München in die Toskana. Ziel war das Argentario Golf Resort in Porto Ercole, südlich von Grosseto. Das Resort liegt klasse mit Blick auf eine Lagune und ist ziemlich luxuriös, was sich auch im Preis zeigt. Vor allem in der Zeit um "Ferragosto", also im August, ist das Resort mit seinen 73 Zimmern schnell ausgebucht und daher auch dementsprechend teuer. Der angeschlossene Platz ist ziemlich gut und sehr abwechslungsreich. Bei unserem Besuch war er allerdings nicht im allerbesten Zustand. Die Erklärung des Golf-Teams lautete: ein unerwartet harter Winter. Die Umgebung ist natürlich genial. Neben zahlreichen sehr schönen Stränden kann man auch bestens biken, wandern oder aber Fisch essen und Wein trinken. Jeder, wie er mag.